Hauptdarsteller in seriösen TV-Reportage über TS

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Johanna
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dabei seit: 15.05.2007

Zitat:
Den Vorschlag bezüglich Verfremdung und Anonymisierung halte ich indes auch nicht für dazu angetan, TS als etwas völlig Normales zu präsentieren und Akzeptanz zu fördern. Vielmehr würde es den Eindruck erwecken, man schämte sich dessen, was man ist, oder hätte etwas zu verbergen.

Ja, sehe ich auch so. Entweder richtig oder gar nicht.

Außerdem gibt es genug Kandidaten, die bereit wären es ohne Verfremdung zu tun, weshalb also sollte der Sender Bilder zeigen, die er nur verfremdet zeigen kann?

Zonja schrieb:

Zitat:
In einer seriösen Sendung und bei einem entspr. Sender gäbe es doch diverse Möglichkeiten, DICH stimmlich und optisch (Gesicht) UNKENNTLICH zu machen aber dennoch glaubwürdig darzustellen. Tausende von Reportagen etc. belegen das.

Das wird aber nur gemacht, wo die Bilder gegen den Willen des Betroffenen gezeigt werden, wo der Betroffene irgendwie einmalig ist oder wo er sehr gute Gründe hat, nicht gezeigt zu werden.

Für uns trifft alles nicht zu.

Gestern abend waren übrigens ein paar gute Reportagen über TS und TG bei Vox, alle wurden ohne Verfremdung gezeigt.

jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

Hallo,

ich würde gerne die Op-TS in einer Neu-Auflage der Schwarzwaldklinik bzw. einer anderen Krankenhausserie spielen, gerne auch im Ausland, weil mich da keiner kennt.

LG Jasminchen

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

Liv-Marit Norton
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dabei seit: 13.02.2006

Hallo Jasminchen,

Prof. Brinkmann ist aber leider tot......

Eine echte Vision entwickelt ihr Eigenleben !

Hawkins
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dabei seit: 30.01.2009

Seamstress und Johanna haben Recht,find ich,es gibt doch keinen Grund sich zu schämen,und was sollten schon verborgen werden,wir sind schließlich keine Menschenfressenden Monster:-).Wichtig wäre sicher auch beim Thema zu bleiben,damit es klar und verständlich rüberkommen sollte.Durch meine eigenen Erfahrungen die ich gemacht habe,was Aufklärung-Gespräche angeht,kann ich persöhnlich nur positives berichten.Und was mich am meißten freut,einige haben dadurch ihr altes Denken abgelegt,haben angefangen klarer zu sehen.Daher find ich Aufklärung sooo wichtig,um Gesselschaftlich mehr zu erreichen und anerkannt zu werden.Puuuh,bin in Plauderlaune,ok,bis dann,bey Lukas Wink

La Rouge
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dabei seit: 20.02.2007

@ all

Resümee: Wenn dir danach ist, dann tu es! - Ich würde allerdings auf unbedingte(!!!!!!!!!!!) Anonymität und auf dto. einklagbare Garantien/Rechte bestehen.

...dazu folgendes:

Die meisten Reportagen diesbezüglich werden auf Privatsendern gezeigt.
Die Firmen, die solche Reportagen konzeptionieren und drehen, haben zuerst nichts mit den Sendern zu tun. Sie entwickeln Konzepte, schreiben sie aus, auch in diversen Foren wird immer wieder angefragt, und stellen dann das zusammengetragene Material in verschiedenen Formaten den einzelnen Privatsendern zur Diskussion. Erscheint eine Reportage interessant und lukrativ, wird sie beauftragt. Ist der Filmdreh fertig, wird das geschnittene Material an den Sender verkauft.

Und jetzt kommt die Krux: Selbst wenn Du Dir alle Rechte bei der ausführenden Firma ausbedungen hast, werden diese Rechte abgetreten in dem Moment, in dem die Dokumentation an den Privatsender vertickt wird ;-(

Eines kann ich allerdings bestätigen - die Qualität der Reportagen oder Dokumentationen scheint besser zu werden - auch deswegen, weil sich diejenigen, über die berichtet wird, inzwischen der Verantwortung bewusst geworden sind, die sie mit solcher "Öffentlichkeitsarbeit" tragen.

Liebe Grüße aus HH

La Rouge

"Unsere Kräfte können wir abmessen, aber nicht unsere Kraft" Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph

Triona
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dabei seit: 05.10.2007

Und außerdem will den sensationsheischenden Mist wahrscheinlich auch kein einigermaßen vernünftiger Mensch mehr sehen.

Über die Zielgruppe für Sachen unter BLÖD-Zeitungsniveau brauchen wir hier wohl nicht mehr diskutieren.

Und wer Gründe hat, sich im Fernsehen nicht zu zeigen, muß dies ja auch nicht tun, sondern kann es lassen.

Und das Risiko, daß nachher etwas ganz anderes draus gemacht wird, ist bei Fernsehen + Presse usw immer. Da haben die Leute, die das mit lauteren Absichten einrühren + ggf gut produzieren meist gar keinen Einfluß mehr drauf.

Liebe Grüße
Triona

Aw, Thou beloved, do hearken to the Banshee's lonely croon!

sinn féin - ça ira !

Hab nur kurz auf die Maus geklickt. Ich glaub ich hab das Internet gelöscht.

Sama79
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dabei seit: 10.11.2006

Nur mal zur Info:
Ich werde das Angebot bezüglich der Dokumentation sehr wahrscheinlich ausschlagen. Das Problem liegt darin, daß ich seit einem Jahr immer wieder weiter nach hinten hinausgeschoben wurde. Damals wäre dieses "deutschlandweite Coming-out" kein Problem für mich gewesen. Aber mittlerweile bin ich einfach schon zu verwurzelt in meiner Rolle. Ich möchte mich nicht wieder der Vergangenheit öffnen, jetzt wo ich einmal da bin, wo ich damals hinwollte.

Ich werde mich in Kürze mit der Regisseurin mal auf einen Kaffee treffen. Meine Absichten habe ich ihr schon ansatzweise mitgeteilt. Sie hat mir ihr auch ihr Verständnis ausgedrückt.

Mittlerweile gibt es die Vergangenheit für mich nicht mehr. Ich habe keine Fotos mehr von damals und denke auch nicht mehr daran zurück. Das ist vielleicht nicht die Art, wie andere damit umgehen, aber für mich ist es die beste.

Ich glaube, an meiner Entscheidung wird sich nichts mehr ändern.