Frauen, die TS mögen

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susanne-ffm
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Jana72 schrieb:

Johanna schrieb:

. Oder was denkst du, warum in den TG-Foren die Teilnehmer wesentlich gereizter auf Annäherungsversuchen von Männern reagieren?

-snipp-

Angenommen ein user, nenen wir den User "Robyn", schreibt "...ich finde Transen wahnsinnig interessant, insbesondere machen Shemale mich an, was man mit denen so alles anstellen kann, das ist Wahnsinn....."

Wenn es ein DER Robyn ist rufen all iiiieeehh.

nee Männer werden Ignoriert oder nicht für voll genommen - siehe:

http://www.transtreff.de/forum/allgemein/treffen-und-kontakte/jung-sportlich-sucht-ts-berlin

Ich persönlich denke immer noch das die hälfte der TV/TS auf Männer steht und die andre hälfte auf Mädels. Nun denke ich es ist auch Teil des Gruppendrucks warum hier wenige offen dazu stehen auf Männer zu stehen den andren Teil erläutere ich mal:.

Fakt ist allerdings das bei TS ein "schwul sein" ein ausschlussgrund für TS ist - das ist eine Contraindikation - somit sollte zumindes klar sein das es für TS die "hetro" sind es während des Übergangs beim Psyco das nicht erwähnen sollten das sie auf Männer stehen, sonst kann das Thema Angleichung schneller vorbeisein wie einem lieb ist...

Eigendlich hat ja die Geschlechtspräferens fürn Partner(in) nix mit TS zu tun, aber "uneigendlich" schon - und somit ist eine "homophobie" bei den Behandlern schon mal belegt.

Bei TV ist das Thema "schwul + Frauenkleider tragen" ja schon in der Gesellschaft negativ belegt "Schwuchtel + Tussi" sach ich nur - und wer will da schon rein in die Schublade ?

Letzlich ist es allgemein einfacher lesbisch zu sein wie schwul - in vielen Länder wird schwul sein sogar strafrechtlich verfolgt - aber bei Lesben hält sich das irgendwie in Grenzen. Das liegt , nach Meiner Meinung nach, auch daran das in den Gesellschaften wo "schwul" verpöhnt ist eher die Machos das Sagen haben und die sind ja auch meist auf dem Trip das eine Lesbe einfach nur mal ein richtigen Mann braucht um das Thema zu erledigen -

Zusammenfassend: warum sollte ich als Randgruppe, die eh schon genug Ärger am Hals hat, dafür sorgen den Ärger zu verdoppeln wenn ich auch noch herausposaunen was ich gern im Bettchen hätte ? - Macht doch kein Sinn oder ?

Eyleen
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susanne-ffm schrieb:

Zusammenfassend: warum sollte ich als Randgruppe, die eh schon genug Ärger am Hals hat, dafür sorgen den Ärger zu verdoppeln wenn ich auch noch herausposaunen was ich gern im Bettchen hätte ? - Macht doch kein Sinn oder ?

Ich denke damit hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen.

 

 

 

*Unser Glück und Seelenfrieden beruhen darauf, dass wir tun was wir für richtig halten und nicht das, was andere sagen oder tun.*

**Mahatma Gandhi**

Minolfa
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Susanne hat ein Phänomen auf den Punkt gebracht, das mich schon lange wundert. Klar: In der TS-Diagnose wird auf den Ausschlussgrund "unterdrückte Homosexualität" abgeklopft. Aber erstens dauert die Diagnosephase höchstens einige Monate, während die meisten aktiven User hier doch deutlich länger ihre Heimat finden. Zweitens sollte es die absolute Ausnahme sein, dass Psychiater die Zeit haben, nach Internetaktivitäten ihrer Kunden zu forschen ... da gibt's nämlich keinen Verrechnungsschlüssel für, das müssten sie in ihrer Freizeit tun.

Ich habe das Gefühl, etliche Transsexuelle verinnerlichen (aus Unsicherheit?) die Diagnoseleitlinien so sehr, dass sie ihr Weltbild an die Leitlinien anpassen. Dabei wird vergessen, dass die ganze Forschung zum Thema noch sehr experimentell ist und das eigene innere Gefühl immer Vorrang haben sollte vor einer wissenschaftlichen Veröffentlichung zum Thema. Die Ausschlussdiagnose soll nur davor schützen, wegen anderer psychischer Probleme den Penis irrtümlich herzugeben.

Zu mir selber im öffentlichen Teil nur soviel: Es gab für den Psychologen Anlass, gründlicher nachzufragen, und das war gut so, weil es mir Sicherheit gab das Thema aufzuarbeiten.

------- Schnipp -------

Dieses Forum verstehe ich nicht als Partnerbörse. Insofern ist es mir egal, ob Männer oder Frauen hier in ihrem Erstbeitrag ein Partnergesuch reinstellen, ich ignoriere da beide Geschlechter. Es gibt genügend einschlägige Partnerbörsen anderswo im Web.

Ayna
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Susanne-ffm schrieb:

Fakt ist allerdings das bei TS ein "schwul sein" ein ausschlussgrund für TS ist - das ist eine Contraindikation - somit sollte zumindes klar sein das es für TS die "hetro" sind es während des Übergangs beim Psyco das nicht erwähnen sollten das sie auf Männer stehen, sonst kann das Thema Angleichung schneller vorbeisein wie einem lieb ist.. 

So: also mit anderen Worten: wenn ich "herausposaune", daß ich auf Männer stehe, ist der schöne Traum aus? Gut, daß das hier diskutiert wird. Ich muss also meinem Psy etwas vormachen, damit ich erreiche was ich will? Ich stehe gar nicht auf Männer, sage nur, wenn ich als Frau lebe, muss ich damit rechnen, dass ich (zwar selten) draußen Männer durch meinen Auftritt anmache, damit hat es sich aber auch? Anfassen verboten? Mein Entschluss, die Frau in mir rauszulassen, hat bei mir endlich zu Selbstbewusstsein geführt, auch ein Leben ohne Minderwertigkeitskomplexe führen zu können, was ein Jahr Psy vorher nicht geschafft hat, und dann sagt der mir: sie halten sich nicht an die Richtlinien, sie liegen falsch. Sie sind verkappt homosexuell. Sie müssen weiter das Leben von vorher führen, also nicht von der Stelle kommen, vor einen Prellbock prallen usw.

Neenee, nochmal:

Ich halte mich selbst nicht für homosexuell (dreißig Jahre in erfüllter Partnerschaft mit Frauen) in der Männerrolle, muss ich durch meinen Auftritt als Frau doch jezz eher damit rechnen, dass sich ein Mann in mir verguckt. Das sollte ich dann nicht zulassen, wenn es in einer erfüllenden Partnerschaft enden würde? Das ist doch alles pervers. In erster Linie fühle ich mich als Frau, was ich für einen Partner bekomme, Mann - Frau - oder beides ist zweitrangig.

Ich habe jezz viel weniger Probleme als vorher, ausser, dass ich zu wenig Schuhe habe, daher ist dieses Thema für mich weiter sehr wichtig, weil es mit meinem zukünftigen LEBEN zu tun hat, und freue mich auf weitere Beiträge in diesem Thread. Und ich bin sicher, dass dieses Thema sehr viele von "uns" angeht. Wenn auch die meisten dazu schweigen. Mit "uns" sind die gemeint, die ihr Leben nicht als Einzelgängerin beenden möchten.

Allen einen schönen Tag, (und Nacht) wünscht Ayna

Ps.: Hier geht es nicht um Partnersuche oder Sexualpraktiken, sondern (zur Erinnerung): "Ich steh auf Shemale, bin ich jetzt krank?"

☆~☽✪☾~☆

 

Ayna
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Muuuhh.

☆~☽✪☾~☆

 

Ayna
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dabei seit: 20.12.2011

Erst fliegen hier die Fetzen, dass sich die Balken biegen. Dann Friede, Freude, Eierkuchen. Einig schreiten wir dann zu unserer Beerdigung.

Psychologie schmeisst die Erde auf uns. Psychologen kucken zu. Was für ein lebensfremdes Gerede. Meine Söhne stiften einen schönen Kranz.

Jezz gehn sie mit mir das LEBEN feiern!

Provokant-Krokant.

Ayna

☆~☽✪☾~☆

 

jasminchen
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dabei seit: 17.06.2007

susanne-ffm schrieb:
Fakt ist allerdings das bei TS ein "schwul sein" ein ausschlussgrund für TS ist - das ist eine Contraindikation - somit sollte zumindes klar sein das es für TS die "hetro" sind es während des Übergangs beim Psyco das nicht erwähnen sollten das sie auf Männer stehen, sonst kann das Thema Angleichung schneller vorbeisein wie einem lieb ist...

 

Hallo Susanne,

vor 20 Jahren war es genau anders herum. Wer auf Frauen steht, ist hetero, also immer noch ein Mann. Presse und Fernseberichte über Ts mit meheren Kindern, die immer (noch) mit ihrer Ehefrau zusammen sind, haben das aber mittlerweile umgekehrt. entsßprechend handelten damals auch Gutachter und Therapeuten, die sich verweigerten, wenn sich nicht von Frauen distanziert wurde.

Daneben dominieren auf Frauen fixierte TS die gesamte Szene, Foren, Selbsthilfegruppen bis in die politische Lobby-Arbeit.

Es freut mich, dass das endlich mal erkannt wurde.

LESBEN sind nicht meine politsche Vertetung, sie sprechen NICHT für mich.

 

LG Jasmina

 

PS: Transloverin ist für mich nicht moralisch höher stehend. Aber mit TV oder reicher sekundär TS hat sie oft ´ne gute Partie am Haken.

Jestem prawda, nie mam tajemnicy.

Extra Gottingam non est vita, et, si est, non est ita. Cogito ergo sum

Hrad přepevný jest Pan Bůh náš ….

 

http://en.wikipedia.org/wiki/Prime_Directive

 

Karin
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dabei seit: 03.04.2007

Tja, inzwischen sind es Männer die mich interessieren.

Gestern habe ich in der Pizzeria eine Frau essen sehen.

Sie war etwa so alt wie ich. Ihr Aussehen würde ich als normal bezeichnen.

Was mir noch nie passiert ist, ich fand sie irgendwie abstoßend. Wie sie gekaut hat. 'Ihr blödes Gerede usw. Is das ne blöd Kuh, waren etwa meine Gedanken. Bin ich auch so, hoffentlich nicht? Auch das geht mir durch den Kopf.

Dabei konnte ich früher an jeder Frau etwas interessantes finden. Früher hätte mich das auch nicht interessiert.

Was ist das? Konkurenzdenken?

Irgendwie hab ich auch erkannt, meine Ex war ähnlich. Genaugenommen gings mir mit ihr auch so, nur habe ich darüber hinweggesehen.

Im Übrigen hatte ich eine klasse Psycho? Als während des sog. Alltagstests die Gedanken an Männer aufkamen, und ich sie fragte, woher das kommt, von den Hormonen, meinte sie:

"nein, das war immer schon da, sie haben es nur unterdrückt."

Ich bin eben ne Frau, was soll ich machen. Die Männer haben zwar auch alle irgendwie ihre Macken, aber lieb sind sie doch.

 

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dabei seit: 27.08.2005

Blümchen, hast du denn nun schon Erfolg gehabt?

Lena4866
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dabei seit: 02.07.2005

susanne-ffm schrieb:

Fakt ist allerdings das bei TS ein "schwul sein" ein ausschlussgrund für TS ist - das ist eine Contraindikation - somit sollte zumindes klar sein das es für TS die "hetro" sind es während des Übergangs beim Psyco das nicht erwähnen sollten das sie auf Männer stehen, sonst kann das Thema Angleichung schneller vorbeisein wie einem lieb ist...

icch möchte mal gerne  wissen woher du diese Weisheit hasst?

70 Prozent der  Ts  stehen auf Männer laut Statistiken    aus meiner Erfahrung   sehen die Gutachter und Psychologen es als den Normalfall an wenn eine Transsexuelle auf Männer orientiert ist.Jedenfalls haben mir sowohl meine Psychologin wie auch meine Gutachter  in Gesprächen bestätigt das die sexuelle Orientierung laut heute gängiger Lehrmeinung keine Rolle mehr bei der  Indikation spielt.

Wenn man  zum Psychologen geht sollte man authentisch sein  und sich nicht verstellen den Lügen haben kurze Beine und das kann  bewirken das es mit dem Weg sehr schnell zu Ende  ist.

Susanne du solltest dir im klaren sein das solche  Tipps fatale Folgen  für  Leute die erst am Anfang des Weges stehen haben könne falls sie die befolgen.

Mir hat es jedenfalls kein bischen geschadet offen dazu zu stehen das ich Männer bevorzuge und meinen freundinnen auch nicht.

Ich bin seit 2007 in Psychotherapie  nehme seit 2009 Hormone habe meine Vornamens und Personenstandsänderung 2011 gehabt und die Gaop  vor 6 Wochen also nicht vor ewigen Zeiten zur zeitlichen Einordnung.