Hallo Bitte um eure Hilfe

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taxicat
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dabei seit: 25.01.2016

Ich bin mutter eines 16 jährigen autistischen leicht behinderten Kind.Es geht nicht um mich sondern um mein sohn.Er ist erst seit 2 jahren dabei hochhackige Schuhe zu tragen sowie strümpfe und auch kleider.Ich bin da ziemlich überrannt mit dem thema und will ihm helfen.Im moment macht er das heimlich.Wo kann ich mich hinwenden raum Duisburg/Düsseldorf.Über Antworten wäre ich dankbar

sveni EX
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Ehemaliges Mitgllied
dabei seit: 01.12.2015

hallo

kenn mich dort nicht aus wohne in baden-württemberg, aber ich denke du solltest es ihm nicht verbieten, habe ich mal gehört, da er sich vielleicht dann falsch verstanden fühlt, letztens kam bei gallieo ein beitrag über so ein kind, das wirklich gut mit zahlen umgehen konnte, es war zwar ein junge aber hatte auch lange haare wie ein mädchen sah wirklich süss aus. wie gesagt ich kenne mich damit nicht aus, aber grad bei so kindern sollte man vorsichtig sein

Ein kleiner Mensch stirbt nur zum Scheinwollte ganz alleine seindas kleine Herz stand still für Stundenso hat man es für tot befundenes wird verscharrt in nassem Sandmit einer Spieluhr in der Hand

taxicat
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dabei seit: 25.01.2016

Danke für deine Antwort.Ich verbiete es ihm nicht.Ich will ihm helfen.

Sarah-HL
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dabei seit: 01.06.2012

Hey, mir fällt da spontan die Seite der Transeltern ein: http://www.trans-eltern.de/

Smile sarah

En fiddl fund Wurbln un ein Harbsch mit Schronk un Borsch...

Lena4866
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dabei seit: 02.07.2005

https://lilimarlenedortmund.wordpress.com/transidente-im-kindes-und-jugendalter/

Dort finden auch regelmässig Jugendtreffen mit anderen Jugendlichen Betroffenen und deren Eltern statt:Tanja(die Leiterin der Lilli Marlene ) betreut und begleitet mehrere Transexuelle Jugendliche und deren Eltern.

https://lilimarlenedortmund.wordpress.com/2016/01/05/13-1-jugendtreffen/ Das Treffen ist zwar schon vorbei, findne aber bestimmt demnächst weitere statt.

Roxanne
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ModeratorReale Person
dabei seit: 03.01.2006

Ich würde zuerst versuchen, vorsichtig zu ergründen, um was es ihm dabei geht. Es ist ja noch lange nicht gesagt, daß es gleich Transsexualismus sein muß. Vielleicht sind es ganz andere Gründe. Das kann ein sexueller Fetisch sein, ein üblicher Transvestitismus, bei dem sich ein zufriedeneres, beruhigendes Gefühl einstellt oder auch etwas ganz anderes (Nähe zur Mutter?).

Vielleicht gibt es Wege, die ihm das Ausleben im Rahmen der zeitgemäßen Offenheit mit einem androgynem Kleidungsstil ohne große Probleme erlauben?

Wie gesagt, mein Rat: Sprich mit ihm.

 

 

 

Natürlichkeit ist langweilig    

taxicat
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dabei seit: 25.01.2016

Hallo an alle.Vielen Dank.

Ich versuch schon mit ihm zu reden und er macht Therapie,aber es ist nicht leicht an ihn ranzukommen.Er redet darüber garnicht.Er macht es Heimlich.Ich hab ihm sogar schon die Schuhe gescheckt die er von mir anzieht.Naja abwarten.Ich wollt einfach mal gucken wo ich ihm helfen kann,und wie damit umgehen.Er ist ja zusätzlich Autist.

 

taxicat
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dabei seit: 25.01.2016

VIELEN DANKE EUCH.

Für weitere Infos wär Ich dankbar.Zb Ärtzte die speziel mit so einem Thema umgehen können.

LG Inga

Petra-Susanne
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dabei seit: 21.10.2005

taxicat schrieb:
Naja abwarten.

Ich denke, das ist sogar das Beste, was du tun kannst. Wenn es nur ein vorübergehendes Erkunden ist, wird es wahrscheinlich irgendwann von selber aufhören.

Wenn er transident veranlagt ist, wird es niemand aus ihm heraustherapiert bekommen. Und dann ist es gut, wenn man diese Veranlagung ohne künstliche Pathologisierung schlichtweg anerkennt und sie nach dem individuellen Tempo entwickeln lässt. Ich weiß nicht, in wie weit Autisten anfällig für Schamgefühle sind. Falls ja, wäre es wohl wichtig, durch das eigene Verhalten ihm gegenüber nach Möglichkeit das (weitere) Aufbauen solcher Gefühle zu vermeiden. Denn in dem Anhäufen dieser Gefühle steckt m.E. der eigentliche Sprengstoff für die Veranlagten.

Ärzte, die "mit so was umgehen" können, sind schlichtweg zumindest teilspezialsierte Psychologen/Psychotherapeuten. Aber ich würde aus Gründen des Nicht-Pathologisierens erst mal davon abraten, die anzusprechen, wenn das Umfeld ansonsten hinreichend tolerant ist.

Tschüssi,

Petra

Mädels, traut euch raus, insbesondere in die anonyme Öffentlichkeit! Ich bin jedenfalls in den letzten 10 Jahren noch von niemandem gebissen worden!

taxicat
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dabei seit: 25.01.2016

Ja eben Danke.Aber nur Abwarten ist natürlich auch nicht der Weg.Ich hab Dank euch ein Forum gefunden und schreibe auch da nochmal rein.Ich bin ziemlich begeistert und verblüfft was ihr an Antworten gebt.Woran ich nicht mal gedacht habe.Respekt.Trozdem werd ich gucken wie ich mein Sohn helfen kann.Ich will ihn nicht allein lassen und ihm die möglichkeit geben das wenn es nunmal so ist auch rechtzeitig zu helfen.

Falls wer lesen möchte ich schreibe hier weiter...Ein anderes Forum.

http://www.trans-eltern.de/forum/index.php/topic,2905.0.html

Sandrina 69
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dabei seit: 03.03.2016

Hallo Taxicat !

Auch ich habe ein Autistisches Kind, mach dir einfach nicht so viele Gedanken, betrachte es als ganz normal, halte einfach zu im, damit hilfst du im am besten.

Viele Grüße

Sandrina