Mein Sohn Helen

14 Antworten [Letzter Beitrag]
susanne-ffm
Bild von susanne-ffm
Offline
dabei seit: 14.10.2007

Mein Sohn Helen

ARD am 24.4 20:15

Sohn geht in ein Auslandsjahr nach USA und kommt als Tocher zurück.

Der Film handelt dann von der Raktionen von Vater (in der Hauptsache), Freunde und Bekannte

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=C139E0900CA058713D90261149C47F88

 

 

 

Lena4866
Bild von Lena4866
Offline
dabei seit: 02.07.2005
susanne-ffm
Bild von susanne-ffm
Offline
dabei seit: 14.10.2007

Ein paar Punkte die mir aufgefallen sind und mein Senf dazu:

Das die Mädchen einen nach dem Outing eine nicht in der Umkleide haben wollen:

Stimmt- Ich wurde auch gebeten anfangs nicht auf die Frauen Toilette zu gehen - Behindertentoiltette war meine.

Selbstgerechte Pychologen die eine in die Klapse stecken wollen und Kinder ihrem Elternteil entziehen wollen:

leider vorgefallen in der Charite Berlin

Abwendung der Grosseltern - nachvollziehbar . darum frage ich mich auch warum die im Schlussbild wider da waren -

würde im normalen Leben nicht passieren - die würden nie die enkelin axepieren.

Das es ein Punkt gibt in dem man kurz davor ist das Leben zu beenden bzw so das Problem lösen könnte

- Ja - ich war aber zu sehr dickkopf um aufzugeben

Übrigends was mir der Filmcut zwischen "ich schneide mir dat Ding weg" und "friede Freude Eierkuchen" ein jahr später zu extrem.

Wie wurde die Schulpsyologin/Schulamt kalt gestellt ? Die Auflösung der Frage hätte mich intressiert.

LolaLeipzig
Bild von LolaLeipzig
Offline
dabei seit: 03.04.2015

Hallo Susanne, 

ich gebe dir in allen Punkten recht, hat mich auch gestört. Ich wäre auch davon ausgegangen das sich Finn am Ende vom Dach stürzt. Geht natürlich nicht, es braucht ja ein Happy End, wäre aber der bessere Schluss gewesen. Natürlich kann man in 90 Minuten nicht alles verpacken, ich glaube noch nicht mal in der doppelten Zeit wäre dies gegangen. Das 1 Jahr, um diese Probleme zu bewältigen, viel zu kurz ist, darüber brauchen wir, glaube ich, nicht zu schreiben. Auch das die Großeltern wieder da waren und alles auf einmal toll finden, wissen wir alle wem wir das zu verdanken haben. Genau, der Kirche, damit auch ja die heile Welt der Familie, wie die Kirche und unsere Politiker es ja gerne sehen, gewahrt bleibt. 

rafaela62
Bild von rafaela62
Offline
Reale Person
dabei seit: 20.01.2008

Auch ich hätte mir vor dem letzten Cut zum Jahr nach der OP mehr Inhalte und Informationen gewünscht.

Aber das wurde vor einem Jahr, wo ich den Film mal auf einer Podiumsdiskussion gesehen habe, auch etwas kritisiert. Denn das wäre noch informativ gewesen.

Ansonsten ein gut gemachter Film!

Leitende Betreuerin der SHG Trans Jena   

http://jena.transhilfe-thueringen.de

Optimismus und Selbstvertrauen sind das Wichtigste

Dreiviertelmann
Bild von Dreiviertelmann
Offline
dabei seit: 20.03.2013

Schade, dass der Film nur Abends und nur noch bis morgen verfügbar ist. Ich hoffe, ich schaffe es irgendwie, ihn anzusehen.

Dreiviertelmann
Bild von Dreiviertelmann
Offline
dabei seit: 20.03.2013

Hab den Film jetzt gesehen und was soll ich sagen? Ja, ich teile die Kritik, dass der letzte Cut etwas abrupt ist. Aber insgesamt finde ich den Film gelungen und er hat mir viel gebracht.

Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ein Film eine Selbsterkenntnis liefern kann. Dieser hat eine gebracht. Nämlich die, dass ich definitiv nicht ts bin. Der Film hat dazu geführt, dass ich mir all die Gedanken, die ich mir über mich und mein Geschlecht gemacht habe, direkt nacheinander gemacht hab, während ich mich zuvor meist auf einen konzentriert hab. Ich habe mich nie fremd oder gefangen im eigenen Körper gefühlt. Ja, ich wollte schon immer mal den Körper mit einem Mädel tauschen, aber immer nur auf Zeit. Dauerhaft kam nie infrage. Ich habe keinerlei Probleme mit meinen Genitalien. Ja, zu mir gehört nicht nur das männliche Geschlecht, sondern auch das weibliche. Aber ich bin definitiv männlich genug, um zu sagen, dass sich mein körperliches Geschlecht niemals ändern will. Vielleicht ist mein Benutzername falsch, aber ich bin definitiv zu mindestens 45%, eher zu 50-75% männlich.

Vanilla
Bild von Vanilla
Offline
dabei seit: 17.03.2015

An Dreiviertelmann:

Das du nicht TS bist, sondern ein heteromann, der sich schnell angemacht fühlt, habe ich dir gleich vermittelt!

Du hast vielleicht den Drang, mal eine weibliche Rolle auszuprobieren oder aber feminimer etwas zu werden, aber keine Frau!

 

Und Kim Petras und andere Frauen, die mal TS waren würdest du wohl auch von der Bettkante schubsen?

Frauen sind zu allem fähig...

und manche werden sogar in einem männlichen Kärper geboren.

Dreiviertelmann
Bild von Dreiviertelmann
Offline
dabei seit: 20.03.2013

An Vanilla: Ich wüsste nicht, dass du beurteilen kannst, wer ich bin und wie ich denke. Ich verbitte mir eine derartige Unterstellung! Nur, weil du die Begriffe "Geschlecht" und "Sexualität" anscheinend nicht auseinander halten kannst, heißt das nicht, dass das für mich ebenfalls gilt. Bei meiner Partnerwahl spielt eine eventuelle transsexuelle Vergangenheit keine Rolle. Ich verliebe mich in Menschen und nicht in Geschichten. Ob meine Freundin (Ja, ich bin sexuell nur am weiblichen Geschlecht interessiert. Ist das jetzt neuerdings etwas schlimmes) im falschen oder im richtigen Körper zur Welt kam, ist mir vollkommen egal. Nur, weil ich dich nach einer privaten Nachricht, die nur aus klischeehaften Sexmotiven bestand, direkt sperre, musst du dich nicht an jeder Stelle über mich auskotzen.

Vanilla
Bild von Vanilla
Offline
dabei seit: 17.03.2015

An halben bis dreiviertel Mann:

Also a) kotze ich mich nicht an jeder Stelle aus!

und Cool wenn du etwas denken kannst, weißt du, dass ich diese Nachricht mit ABSICHT so provokativ geschrieben habe, damit du nicht erst durch den Film Helen merkst, dass du vlt einfach zufrieden mit deinem Körper bist!

c) Sexuell motiviert kann ich nicht an dich sein, da ich dich nie gesehen habe und keine Fotos habe, die PM war eine reine Übertreibung, damit du nachdenkst, bevor du unrückgängigmachbare Fehler machst.

 

d) als weiblicher Mensch und bald auch körperlich hoffentlich 100% passing Frau stört es mich nicht, dass du nur weiblich magst.

Was mich daran nur extrem ärgert, ist, dass ich lieber dreiviertel Mann auch in meinem Ursprungskörper fast wie eine Frau wirkte, vorallem die Augen und eine bioweibliche Stimme! Zudem stehe ich auf Männer und wurde dann natürlich IMMER als Schwul abgestempelt!

Anders wie du habe ich eine androgyne weniger leichte Vergangenheit, im Sport den Männer unterlegen, sodass ich hoffe, dass meine Transition mich im Alltag, Beruf und in der Liebe es mir leichter macht und ich eindeutiger etwas darstelle.

Bei dir stelle ich es mir eher vor, dass du die "Probleme durch das dazwischen sein/TS sein" nicht früher, sondern nach ner Transition eher hättest.

Das sind zwei verschiedene Ausgangspunkte, wo es für dich doch schön ist, weiter Heteromann sein zu können.

 

e) Sexualität und Identität sind zwei unabhängige Dinge, aber das sieht die Gesellschaft nicht so!

Oder wurden in deiner Schule keine feminimer schwul wirkenden Typen, die auf Jungs standen und innerlich Frau waren gemoppt?!

 

Zum Glück wurde ich nie verkloppt!

Frauen sind zu allem fähig...

und manche werden sogar in einem männlichen Kärper geboren.

Vanilla
Bild von Vanilla
Offline
dabei seit: 17.03.2015

Und ich weiß, dass meine Texte etwas zickig oder sehr subjektiv wirken.

Ich will nur damit sagen, dass du dreiviertelmann vielleicht als Kind weniger stark auffällig warst, sei es schwul oder feminim und dadurch arge Probleme bekamst.

 

Bei mir war das schon eher der Fall, egal wie lieb, sozial, angepasst oder fleißig ich war, war ich immer der nette schwule Softie.

Und Schwul, oder eine erkennbar Transsexuelle Frau sind nunmal weniger toleriert noch immer (leider!!!).

Für Leute wie mich ist das Leben dann als Frau, wenn man es quasi nicht mehr erkennt oder gar eine Kim Petras ist, deutlich leichter.

 

Zudem glaube ich, sind viele Transsexuelle weniger unzufrieden mit ihrer Anantomie, als das es sie stört, als Mann immer 100% Mann zu sein, was  vorallem Biofrauen oft erwarten, wenn man Heteromann ist. Auf sie lasten oft große Erwartungen auch eben an Attributen und Eigenschaften, die sich männlich nennen.

Ein Heteromann, der aber auch gerne sich mal schminkt oder kein Bart mag, ist gleich schwul oder seltsam. Das verführt einige schnell dazu, zu glauben, sie wollen eine körperlich biologische Frau werden.

Schuld ist also die starre Mann Frau Gesellschaft

 

Bei Schwulen Männer ist der Druck kleiner, da sie ohnehin oft feminimität zugeschrieben bekommen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sind sie in einem Umfeld, wo sie akzeptiert sind, dann können sie viel eher als Mann weibliche Seiten dauerhaft ausleben oder an sich haben, als die Heterotypen in der Regel.

 

Wer das nicht sieht, ist blind.....

Schwule sind die, die weit mehr weibliche Seiten ausleben können. Und deshalb gibt es hier viele lesbische TV's und TS, die aber irgendwie doch nicht ganz Frau werden wollen...

weil sie ihre weiblichen Anteile schlechter als Heteromann ausleben können, als ihre schwulen Vertreter!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Frauen sind zu allem fähig...

und manche werden sogar in einem männlichen Kärper geboren.