dauerhafte Haarentfernung für zu Hause

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Beate_R
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Roxanne schrieb:

Auf jeden Fall ist der Erfahrungsbericht erheblich positiver, als ich das Ding eingeschätzt hätte. :roll:

In einem TS-Forum wurde es auch getestet. Das Ergebnis:

Nachher wurchsen die Haare in die Haut einw. Überdies reichte die Einschaltzeit nicht aus; pro Haar waren drei bis vier Wiederholungen nötig.

Folge>
Rückgabe wegen mangelnder Wirkung.

So allzuviel stärker als ein Laserpointer kann das Teil übrigens wirklich nicht sein - vor allem aber enthält es Sicherheitseinrichtungen, und die sind dringend notwendig (und allein deshalb sollte man von Experimenten mit dem Laserpointer absehen).

Viele liebe Grüße

Beate 

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@Beate_R: Wie gesagt, liebe Beate, ich habe das Rio-Gerät persönlich getestet, weiß es also nicht aus zweiter Hand, wie angeblich Du. Es funktioniert einwandfrei. Weshalb sollte ich hier was anderes behaupten?

@Lena-Svenja : das Gerät stellt nicht nach ein paar Minuten wegen Überhitzung seinen Betrieb ein, sondern wenn es ein paar Minuten nicht benutzt worden ist, sozusagen als Kinderschutz. Vor jeder Betriebnahme muss übrigens auch ein Kinderschutz-Code eingegeben werden, ansonsten funktioniert das Gerät nicht. Außerdem arbeitet es mit zwei Kontakten, die beide die Haut berühren müssen, bevor man es überhaupt benutzen kann (ansonsten wäre das Ding gefährlich) Für jeden Hauttyp (Hautfarbe) gibt es verschiedene Einstellungen.

@Sonya-Rose-OWL: Ich selbst habe auch noch einige professionelle Haarenfernungen mittels IPL gebraucht. Schlussendlich ersetzt das Heimgerät keine professionelle Behandlung, sondern ist eigentlich eher für „verirrt“ nachwachsende Haare gedacht. Aber zumindest funktioniert es einwandfrei, für solche "kleineren" Zwecke also durchaus einsetzbar.

lieben Gruß
Sirina

Kalen
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Als Anwendung für einzelne Haare sehe ich es auch als sinnvoll.
Ich hab ein paar blonde Haare die sind damit bestimmt gut zu packen.

Ich will noch 2 Besuche mit Xenon Licht machen, der Rest kann dann mit solch einem Gerät beseitigt werden.

Ich überlege noch welche Methode ich dann ausprobieren werden.

@sirina
Schön aus erster Hand zu hören, das es bei richtiger Anwendung funktionieren kann.

Ich befinde mich auf einer Reise www.transseelische-reise.de . Two-Spirit ein alter Weg, der gerade wiederentdeckt wird.Welchen Weg wir auch wählen, es wird der eigene individuelle Weg sein, wenn er aus uns "selbst" kommt.

Gast
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Mit blondem Haar dürftest Du jedoch ohne die nötige Vorbehandlung Probleme haben.

Für graue und blonde Haare oder Haare, ohne genügend eigenem Melanin würde ich vorher eine sechswöchige Behandlung mit Lipoxôme empfehlen. Infos dazu findet Ihr unter http://www.lipoxome.nl/

Damit reichert man den Melanin-Anteil in der Wurzel kurzfristig an. Ich teste es zur Zeit, es funktionert ebenfalls, zuvor farblose Wurzeln grauer Haare werden kurzfristig (über ein paar Wochen) wieder dunkel, so dass sie sowohl mit Laser wie auch mit IPL entfernt werden können. Das gleiche funktioniert auch bei blondem Haar.

Kalen
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Das klingt sehr interessant.
Kannst du mich über deine Erfahrungen in Kenntnis setzen.
Wenn das funktioniert, würde ich es auch gern probieren.

Danke für die Info

Ich befinde mich auf einer Reise www.transseelische-reise.de . Two-Spirit ein alter Weg, der gerade wiederentdeckt wird.Welchen Weg wir auch wählen, es wird der eigene individuelle Weg sein, wenn er aus uns "selbst" kommt.

Roxanne
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Sirina schrieb:
Für graue und blonde Haare oder Haare, ohne genügend eigenem Melanin würde ich vorher eine sechswöchige Behandlung mit Lipoxôme empfehlen. Infos dazu findet Ihr unter http://www.lipoxome.nl/

Damit reichert man den Melanin-Anteil in der Wurzel kurzfristig an. Ich teste es zur Zeit, es funktionert ebenfalls, zuvor farblose Wurzeln grauer Haare werden kurzfristig (über ein paar Wochen) wieder dunkel, so dass sie sowohl mit Laser wie auch mit IPL entfernt werden können. Das gleiche funktioniert auch bei blondem Haar.

Klasse Info, Sirina. Habe es gleich mal meiner Laser-Tante weitergegeben, die seit 7 Jahren nur Laserhaarentfernung macht. Die kannte es noch nicht, war ganz begeistert und will es unbedingt mal ausprobieren.

Natürlichkeit ist langweilig 

Beate_R
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Zu diesen Mitteln (das Zeugs wird gelegentlich auch als LITEX-Lösung angeboten) habe ich klinische Studien gelesen. Ergebnis: bei grauen Haaren etwa die halbe Entfernungsrate wie unter günstigen Bedingungen. Einerseits beachtlich, andererseits zeigt es deutlich die Grenzen des Verfahrens auf. Nach allem, was ich bisher in herausbringen konnte, sind die Erfahungen demzufolge recht unterschiedlich, dementsprechend sind die Meinungen geteilt.

Mir scheint es vor allem dann attraktiv zu sein, wenn die Haare so hell sind, dass die Licht-Epi "gerade nicht mehr richtig" funktioniert.

Das Hauptproblem scheint zu sein, das Mittel wirklich an seinen Bestimmungsort zu bringen, nämlich an die Follikel. Naturgemäß besonders dann, wenn die Haare tief wurzeln.

Preis: ebenfalls sehr beachtlich - ein Fläschchen LITEX habe ich mal für 50 EUR angeboten gesehen (ob das im Vorfeld von mehr als einer Beahndlung ausreicht, wenn man dem Bart zuleibe rücken möchte?). Anyway - wenn ich rechtzeitig eine Bezugsquelle gefunden hätte, hätte ich es ebenfalls ausprobiert.

Mal ne ganz andere Frage: wie tief in die Poren hinab färben eigentlich "normale" Haarfarben?

Viele liebe Grüße

Beate 

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@Beate
ich glaube eher nicht, dass es für eine transsexuelle Frau mit hellen Haaren attraktiv sein dürfte, sich täglich ihren blonden Flaum zu rasieren. Ich glaube eher, dass auch sie endlich haarfrei werden will.

Das Mittel wird unter dem Namen Lipoxôme verkauft (also nicht LITEX)
Die Erfolgschance, damit helles und graues Haar wegzubekommen ist um einiges höher. Eine Flasche kostet 69 Euro. Wie gesagt, mir war es das Geld wert. Das Zeugs schlägt jedenfalls sichtbar an.

P.S. Mit normaler Haarfarbe reicherst Du kein Melanin in der Haarwurzel an.

Beate_R
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Hallo Sirina,

Deine Argumentation ist mir ehrlich gesagt unzugänglich. Wann habe ich davon geredet, dass eine Frau Lust haben solle, sich zu rasieren und auf die Bartentfernung zu verzichten? Wann habe ich bestritten, dass das Mittel grundsätzlich wirksam ist?

Auf Anfrage in einem dedizierten Forum erhielt ich von der (transsexuellen) Frau, die wohl am meisten Wissen über diese Fragestellungen zusammengetragen hat (Andrea James) übrigens als Antwort, dass es die Erwartungen nicht erfüllt habe.
Im Gegenteil, trotz dieser Auskunft habe davon geredet, dass ich gerne an das Zeugs rangekommen wäre als es für mich noch an der Zeit war.

Dass Du nicht von LITEX geredet hast, war mir übirgens zu jeder Zeit bewusst. Meine Vermutung ist nur, dass es sich bei LITEX und Lipoxôme um dasselbe Mittel handelt, nämlich um in einer geeigneten Trägerflüssigkeit emulgiertes Melanin (beide Vertriebswege zeigten übrigens in die Niederlande). Mein Eindruck ist, dass es bisher vor allem über manche Unternhemen zur Haarentfernung angeboten worden ist, und zwar unter dem Namen LITEX zu dem von mir genannten Preis. Ich empfinde es überhaupt nicht verwunderlich, das Mittel auch frei anzubieten, und dann eben mit Rücksicht auf die Vertragskunden unter einem anderen Markennamen zu einem höheren Preis. In den USA heisst das Mittel übrigens Meladine. Es kostet 89 $. Geschäft mit dem Leidensdruck. Ok, That's business... sage ich ganz wertfrei - hier bestimmt schlicht und ergreifend der Markt. In der mir bekannten Studie war übrigens überhaupt nicht von Markennamen die Rede. Es handelte sich um eine Auftragsstudie zur klinischen Erprobung im Vorfeld einer Vermarktung.

Anfang des Jahres habe ich übrigens mit einem der Vertragsärzte einer bundesweit agierenden Kette, die unter anderem Haarentfernung anbietet, über das Mittel geredet, und er hatte Bedenken es einzusetzen - eben weil er von der Wirkung im *praktischen Einsatz* nicht überzeugt war .

Zu Deinem Einwand hinsichtlich der Haarfarbe: bist Du Dir sicher, dass Du das physikalische Wirkprinzip der Photoepilation in ausreichendem Maß verstanden hast? Es beruht letztlich darauf an, dass das Haar in einem Wellenlängenbereich ein höheres Absorptionsvermögen als die Umgebung hat und daher mit Licht in diesem Wellenlängenbereich selektiv vom Haar absorbiert und damit erhitzt wird. Wenn Du die Wirkung der Epilation verbessern möchtest, ist es also völlig unerheblich, welcher Stoff da jetzt verwendet wird - Hauptsache, er besitzt in dem nutzbaren Wellenlängenbereich ein hohes Absoptionsvermögen (ok, er muss natürlich ungiftig sein). Wenn es also einen Trick gäbe, das anders als mit derart hochpreisigen Mittelchen zu erreichen, wäre das hoch attraktiv. So, war das jetzt zu kompliziert?

Viele liebe Grüße

Beate 

Roxanne
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dabei seit: 03.01.2006

Beate_R schrieb:

Zu Deinem Einwand hinsichtlich der Haarfarbe: bist Du Dir sicher, dass Du das physikalische Wirkprinzip der Photoepilation in ausreichendem Maß verstanden hast?

Haarefärben dürfte aber nichts bringen, weil die Farbe nur über der Haut das Haar verfärbt. Um die Haarwurzel zu erhitzen, muß es aber unter der Haut dunkel sein.

Natürlichkeit ist langweilig